Maria Kirchner |
geboren 1965 in Wels, aufgewachsen in Linz lebt seit 1987 im Kremstal und arbeitet als Sonderschullehrerin Schnuppern und Assistieren bei fotografischen Aktivitäten gemeinsam mit ihrem Mann, aber nur das eigenständige Fotografieren garantiert den persönlichen Blickwinkel – die digitale Kamera hilft dabei. Teilnehmerin der Linzer Fotoakademie – Schule des Sehens 2007/08. Seit 2009 Mitglied der FGOÖ Wer sind wir, wohin gehen wir, wozu fotografieren wir? Ich genieße gerne Vielfalt und meine Sinnesein-drücke sind mir wichtig. Gelesenes, Gehörtes, Getanztes, Gekostetes, Gerochenes, Gefühltes und ... Gesehenes – alles sei meins! Reflektieren über Menschen gehört zu meinem Beruf und es bedingt auch Reflexion über sich selbst. Die Fotografie hilft mir das Leben anders zu betrachten, etwas neu anzusehen, auch wenn es sich dabei um die eigene Person dreht. So ein Effekt, sich ab und zu in den Spiegel zu sehen, bringt meist einen Augenblick der Wahrheit, um sich über sich selbst und seine Lebensumstände klarer zu werden. Wie viel widerspiegelt sich bei Menschen, die ich fotografiere – was glauben Sie? Die Dominanz der jetzigen Bilderwelt regt mich oft auf, aber jede Zeit generiert eben „ihre“ Bilder. Manches regt mich jedoch an, macht mich neugierig, lässt mich (an der Technik) wiederum kurz verzweifeln, verlangt nach einem Nachspüren, um dann zu (m)einem Ausdrucksmittel werden zu können. Und ... Musik und Text haben mich oft dazu inspiriert!
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